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»Gesundheitswerkstatt« mit neuem Vorstand

Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen

Detmold (ts). Seit 2003 gibt es in Detmold die »­Gesundheits­werk­stat­t«. Der Ver­ein, der auf In­itia­tive des da­ma­li­gen Lei­ters des Pro­jek­tes »­Ge­sunde Stadt Det­mol­d« ent­stan­den ist, bringt Fach­leute und Lai­en, Heil­be­ruf­ler und Be­trof­fene zu­sam­men um mit Vor­trä­gen, Fil­men, Kur­sen, Er­fah­rungs­aus­tausch und Work­shops ak­tiv für die ei­gene Ge­sund­heit zu ar­bei­ten. Nach­dem es im ver­gan­ge­nen Jahr we­gen der Er­kran­kung von Vor­stands­mit­glie­dern still um den Ver­ein ge­wor­den war, geht der neu ge­wählte Vor­stand nach der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im März mit neuem Elan ans Werk.

»Wer ge­sund wer­den oder blei­ben will muss sel­ber Ver­ant­wor­tung ü­ber­neh­men, sich in­for­mie­ren und ak­tiv wer­den, wer sich auf das Ge­sund­heits­sys­tem al­lein ver­lässt, ist ver­las­sen«, meint Vor­sit­zen­der Udo Brand. »Wir wol­len er­rei­chen, dass Men­schen be­wus­s­ter le­ben und mün­dige Pa­ti­en­ten wer­den«, er­gänzt Hans-Joa­chim Au­risch.

Um die­ses Ziel zu er­rei­chen hat der Ver­ein, der der­zeit 65 Mit­glie­der hat, eine Ko­ope­ra­tion mit dem Kneipp- und Ver­kehrs­ver­ein Hid­de­sen be­schlos­sen, der als Be­trei­ber des »Haus des Gas­tes« ü­ber Räume für Vor­träge und Kurse ver­fügt. Außer­dem will man be­reits gut ein­ge­führte Ak­tio­nen wie die re­gel­mäßi­gen Rad­tou­ren in Zu­sam­men­ar­beit mit dem ADFC, Wan­de­run­gen, Nor­dic Wal­king-, Yoga- und Qi Gong-Kurse wei­ter­führen. Darü­ber hin­aus ist un­ter dem Motto »­Det­mold be­wegt sich« in Zu­sam­men­ar­beit mit ei­nem Fit­ness-Stu­dio eine Ak­tion ge­plant, mit der große Teile der Be­völ­ke­rung an­ge­spro­chen wer­den sol­len. Eine ganz neue Idee ist es, ver­stärkt auf die Trä­ger von Ju­gend­ar­beit zu­zu­ge­hen, um mit ge­mein­sa­men Ver­an­stal­tun­gen und Ak­tio­nen schon früh das Be­wusst­sein für die Ver­ant­wor­tung für den ei­ge­nen Kör­per zu we­cken.

­Berührungs­ängste zu al­ter­na­ti­ven Heil­me­tho­den gibt es in der »­Ge­sund­heits­werk­stat­t« nicht. »­Man­che An­sätze stehe zu un­recht in der eso­te­ri­schen Ecke, letzt­lich muss aber je­der selbst her­aus­fin­den, ob ihm Bach­blüten, Scha­ma­nis­mus oder Homöo­pa­thie hel­fen kön­nen«, sagt Ilse Un­ver­zagt, zu­stän­dig für die Öf­fent­lich­keits­ar­beit des Ver­eins.

Wer sich für die Ar­beit der »­Ge­sund­heits­werk­stat­t« in­ter­es­siert und sich ü­ber die Mög­lich­kei­ten al­ter­na­ti­ver Heil­me­tho­den in­for­mie­ren möchte hat schon in der nächs­ten Wo­che Ge­le­gen­heit da­zu. Am Mitt­wo­ch, 13. Mai, zeigt der Ver­ein den Film »Un­ter­wegs in die nächste Di­men­sion«. Cle­mens Ku­by, der nach ei­ner Quer­schnitts­läh­mung sel­ber eine schul­me­di­zi­nisch un­er­klär­bare »S­pon­t­an­hei­lung« er­lebt hat, be­ob­ach­tet da­bei Scha­ma­nen, Hei­ler und Al­chi­mis­ten rund um den Glo­bus zeigt den Zu­schau­ern einen Weg, die ei­ge­nen spi­ri­tu­el­len Kräfte zu ent­de­cken. Der Film wird um 19 Uhr in der »Schloss­wa­che« an der Lan­gen Straße ge­zeig­t.

Ei­nen Tag später, am 14. Mai, ist dann mit Ma­nuela Zie­mann eine echte Scha­ma­nin zu Gast im Café »­Gu­gel­hupf«. Um 19 Uhr lädt sie dazu ein, mit prak­ti­schen Ü­bun­gen zu er­fah­ren, wie Scha­ma­nis­mus im All­tag hel­fen kann.

Lippe Aktuell vom 06.05.2009 | Ausgabe-Nr. 19A

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